South State Tour 2009

South State Tour 2009

Auch in diesem Jahr sollte es wieder in die Staaten gehen. Nachdem ich seit 2007 - mit Ausnahme der Coaster Tour - auf meine geliebten Staaten verzichtet habe, ist in diesem Jahr ein Urlaub wieder einmal Pflicht. Und somit laufen zumindest die Gedanken schon oft in die Richtung.

02.01.2009: Routenwahl

Seit einiger Zeit schwirren uns 3 Routen im Kopf herum:
1. Flug nach Seattle - Fahrt durch die Rockies bis nach San Francisco - Highway 1 bis nach Los Angeles 
2. Rundreise von Washington aus mit Besuch der historischen Orte in Virginia und einem Abstecher über New Orleans
3. Rundreise von Atlanta über Memphis, Dallas, White Sands und an der Golfküste über San Antonio, Houston und New Orleans zurück nach Atlanta

Zur Zeit favorisieren wir die 3. Variante. Der Vorteil liegt insbesondere zur ersten (und eigentlichen Wunsch-) Route in der Flugzeit, in den Flugkosten, die Ersparnis der Einwegmiete und den auf dem Weg liegenden Freizeitparks Six Flags over Georgia, Six Flags over Texas und Six Flags Fiesta Texas. Nachteilig sind jedoch die weniger (wenn auch nicht un-) spektakulären Sehenswürdigkeiten, die generelle Meidung von Kalifornien und der dann fehlende Besuch in Six Flags Magic Mountain.

Auch die Wahl des Mietwagens macht die Sache etwas komplizierter. Prinzipiell sind wir gerade in den Staaten gern "oben ohne" unterwegs und gönnen uns in der Regel ein Convertible. Diese sind jedoch nicht an allen Stellen zu bekommen. Aber grad wenn wir in Texas und insbesondere an der Golfküste oder auch in Kalifornien unterwegs sind, ist das Freiluftfahren für uns eigentlich fast Pflicht. Es dürfte jedoch nicht einfach sein, ein Convertible in Seattle zu bekommen.

Bereits seit einigen Wochen beobachte ich fast tagtäglich die Flugpreise. Die Buchung des Fluges wäre von meiner Seite aus schon längst erledigt, jedoch hat Silke erst einmal - und auch völlig zurecht - ihr Veto eingelegt. Es ist noch einige Tage hin, und die Flugbuchung brauchen wir somit nicht zu überstürzen. Ausserdem erhalten wir uns somit noch die Flexibiliät, die Route doch noch einmal zu tauschen.

 

07.04.2009: Flug ist gebucht

Nachdem Sabrina heute anrief und erzählte, dass sie bei British Airways einen günstigen Flug (auch im September) nach Miami gefunden hat, habe ich erneut geguckt. Die Preise von BA nach Atlanta gefielen mir allerdings noch immer noch so, wie wir es uns vorstellten. Durch ein wenig Stöbern auf der BA-Seite habe ich dann ein Angebot nach Houston gefunden. Hierdurch sparen wir über 300 Euro. 

Der Start ist (wie fast immer) um 7.20 Uhr. Um 10.25 Uhr geht es dann auf ins gelobte Land, wo wir gegen 14.35 den Boden küssen können.

Die Route bleibt (wahrscheinlich) die gleiche, nur sie startet jetzt nicht mehr in Atlanta, sondern in Houston. Ausserdem fahren wir die Route nun anders herum, damit ich meine Freizeitparks immer am Wochenende besuchen kann.

 

07.04.2009: ESTA-Genehnigumg

Seit Wochen bin ich neugierig auf das Ergebnis. Also habe ich gleich nach der Flugbuchung die ESTA-Formulare für uns ausgefüllt. Und es gab sofort "Reisegenehmigung erteilt". So soll es sein ;-). Wir haben zwar nichts Anderes erwartet, jedoch baut sich mit dem Klick auf den letzten Button doch ein wenig Spannung auf.

 

08.04.2009: Die ersten Nächte sind gebucht

Jetzt schon ? Ja, jetzt schon. Und das hat auch einen ganz einfachen Grund. Da wir in unseren letzten Urlauben fast ausschliesslich in Best Western-Motels genächtigt haben, hat sich unsere Punktekarte kräftig gefüllt. Somit kamen wir in den Genuss, die ersten zwei Nächte in San Antonio for free zu wohnen. Das einzige Problem ist halt, dass man die Zimmer auf Punktebasis recht frühzeitig buchen muss.

 

27.04.2009: Die endgültige Route steht

Grob stand die Planung ja fest, aber es galt eben noch einige Fixpunkte zu klären. Da ja insgesamt 3 Freizeitparks auf dem Plan stehen, die aber nur noch am Wochenende geöffnet sind, müssen wir "zwangsweise" jeweils an einem Wochenende in Dallas und in Atlanta sein. Dieses haben wir nun "auf die Reihe" gekriegt. Die letzte Woche werden wir dann recht flexibel angehen und uns nicht weiter um irgend etwas bemühen. Hier lassen wir alles auf uns zukommen und entscheiden spontan über Route und Übernachtung. Ganz grob sieht es wie folgt aus:

 

Mietwagen

Tja, Mietwagen ... Dieses Mal war es gar nicht sooo einfach ... Die Erstplanung sah ja eine Landung in Atlanta / Georgia vor. Hier wäre es kein Problem gewesen, über ADAC bei Hertz ein "Convertible" zu buchen. Mit unserer Landung in Houston sieht es jedoch etwas anders aus, denn dort bietet Hertz kein Convertible an. Nun stellt sich die Frage, ob man eine ähnlich teure Klasse bucht und hofft, ein Convertible ergattern zu können, oder gehen wir auf Sicherheit und buchen bei einem anderen Veranstalter - allerdings gegen einen geringen Mehrpreis - ein Convertible und sind sicher. Zur Auswahl stehen Alamo und National, wobei da jedoch die Möglichkeit besteht, dass wir einen PT Cruiser oder ein New Beetle bekommen. Das muss natürlich nicht sein ...

 

08.07.2011: Mietwagen ist gebucht

Nachdem wir alle möglichen Seiten und Anbieter gecheckt hatten, uns die Auswahl aber nicht richtig gefiel, haben wir einen befreundeten Reiseveranstalter gebeten, uns einen Mietwagen zu reservieren. Herausgekommen ist die feste Zusage für ein Chrysler Sebring Convertible inklusive allen Zusatzfahren, Freimeilen, allen Versicherungen und der ersten Tankfüllung. Der Preis war mehr als fair.

 

26.08.2009: Dollar-Besorgung

Der Erstvorrat an Dollars wurde heute organisiert. Dabei habe ich dann gleich meine nächste positive Überraschung erlebt: Der Kurs ist wesentlich günstiger als erwartet. Ich hatte zwar lange nicht mehr geguckt, aber dass er sooo gut stand, hätte ich nicht erwartet.

 

04.09.2009: Online Check in

Tja, auch einen Tag vor dem Urlaub muss man früh aufstehen. Pünktlichst genau 24 Stunden vor unserem Abflug in Hamburg habe ich den online Check in bei British Airways erledigt und die Bordkarten ausgedruckt. Warum das Procedere ? Ganz einfach, wir legen wert darauf, auf dem langen Flug in der letzten Reihe zu sitzen. Da hat man zumindest keinen neben und hinter sich.

 

15.09.2009: Drastische Routenänderung

Da in den Südstaaten - und insbesondere auch in den von uns eingeplanten Bereichen - noch immer starke Regenfälle angesagt sind, haben wir uns heute zu einer doch recht drastischen Routenänderung entschlossen. Statt von Memphis aus Richtung Südosten gen Atlanta und die Golfküste zu fahren, werden wir eher gen Norden aufbrechen und über St. Louis Richtung Chicago fahren. Nördlich von Chicago werden wir einen weiteren Freizeitpark besuchen, von dort aus geht es erst einmal weiter Richtung Denver.

Dadurch hat sich die Route extrem verlängert, und es sind einige Sachen weggefallen (leider auch 2 weitere Freizeitparks), aber die Wetterberichte im TV haben gezeigt, dass es genau die richtige Entscheidung war.

 
   
© Big Olli